Steigende Temperaturen sorgen auch hierzulande für extreme Wetterlagen – dadurch wird Hochwasserschutz immer relevanter. Mittel- und langfristig müssen sich Eigenheimbesitzer verstärkt auf vollgelaufene Keller und Hochwasserschäden durch ausufernde Flüsse oder Dauerregen einstellen. Deshalb gebe ich Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Haus vor Hochwasser schützen können.
Hochwasserschutz in Hannover und im Harz: Maßnahmen für Ihr Eigenheim
Vorsorge rund um und in Ihrem Haus ist ein wichtiger Bestandteil des Hochwasserschutzes. Lassen Sie sich von mir als Experten beraten und entscheiden Sie dann in Ruhe, welche Maßnahmen für Ihre Zuhause am besten sind.
Im Harz und rund um Hannover habe ich schon Beratungen zum Hochwasserschutz durchgeführt. In Hannover tritt immer wieder Starkregen auf, der Keller und Garagen überflutet. Im Harz können je nach Lage Fließgewässer oder heftiger Niederschlag für Hochwasserschäden verantwortlich sein. Handeln Sie deshalb am besten vor dem nächsten Starkregen.
Melden Sie sich bei mir und vereinbaren Sie einen Termin bei Ihnen vor Ort. Gern prüfe ich auch Ihre Immobilie und erläutere Ihnen geeignete Maßnahmen zum Hochwasserschutz.
Gefährdete Stellen an Ihrer Immobilie erkennen
Bei meinen Vor-Ort-Terminen prüfe ich mögliche Eintrittsstellen und identifiziere potenziell gefährdete Stellen am Gebäude. Dabei begutachte ich:
- Kelleröffnungen wie Kellerschächte und Kellertüren,
- Fenster und Türen, einschließlich der Terrassentür,
- Hofeinfahrten, Hauseingänge und andere oberirdische Eingänge,
- Tiefgaragen und die dazugehörigen Zugänge und Öffnungen.
Wichtig ist auch, wie Ihre Haustechnik gesichert ist. Soweit das möglich ist, sollten relevante Geräte nach oben versetzt werden. Lassen Sie dies von einem Fachbetrieb prüfen.
Geeignete Hochwasserschutz-Maßnahmen
Welche Hochwasserschutz-Maßnahmen bei Ihnen vorbeugend sinnvoll sind, erläutere ich Ihnen bei einem Beratungstermin vor Ort. Hier gebe ich Ihnen einen ersten Überblick:
| Hochwasserschutz-Maßnahme | Geeignet für | Vorteile | Zu beachten |
| Dammbalkensystem | Türen, Garagentore, Einfahrten | leicht zu montieren und schnell einsetzbar | muss rechtzeitig eingesetzt werden |
| Hochwasserdichte Türen und Fenster | Türen und Fenster | schützen vor einem definierten Wasserdruck | Mauerwerk muss fachgerecht abgedichtet sein |
| Kellerschachtabdeckung | Kellerfenster, Lichtschächte | schützt vor Wasser (und Insekten) | fachgerecht abdichten lassen |
| Pumpensumpf im Keller | Keller mit wiederkehrendem Wassereintritt | kann eingedrungenes Wasser ableiten | statische Prüfung und Genehmigung könnten nötig sein |
| Sickerschacht | Keller mit wiederkehrendem Wassereintritt | leitet Wasser direkt ab | vorab prüfen, ob Boden geeignet ist |
| Rückstauschutz | Abwasserleitungen | schützt vor Kanalwasser | Fachbetrieb nötig |
Dammbalkensystem als mobiler Hochwasserschutz
Fenster, Türen und andere Eingänge lassen sich mit Schottsystemen schützen. Das sind Barrieren, die man bei drohendem Hochwasser aufbaut.
Diese meist aus Aluminium bestehenden, stapelbaren Balken werden bei Bedarf in Führungsschienen eingesetzt und schützen etwa ein Garagentor oder eine Kellertür gegen eindringendes Wasser. Die Montage lässt sich selbst erledigen und ist ohne Strom durchführbar. Das ist bei einer möglicherweise gestörten Strom- oder Internetversorgung vorteilhaft.
Abdeckungen für den Kellerschacht
Regenwasser kann auch durch Kellerschächte eindringen. Deshalb bietet sich als Maßnahme dagegen eine Kellerschachtabdeckung an. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, Qualitäten und Optiken.
Hochwasserdichte Türen und Fenster
Hochwasserdichte Türen und Fenster eignen sich dann für Sie, wenn Sie in einem Gebiet wohnen, in dem mit Hochwasser zu rechnen ist. Diese Türen und Fenster halten einem bestimmten Wasserdruck stand. Wie lange genau sie dem definierten Wasserdruck standhalten, hängt unter anderem von der jeweiligen Ausführung, der fachgerechten Montage und dem Produkt selbst ab.
Zudem muss das umliegende Mauerwerk entsprechend verarbeitet sein. Wenn Sie neu bauen und Ihre Immobilie in einer hochwassergefährdeten Region liegt, sollten Sie diese Maßnahmen direkt mitplanen.
Im Keller: Sickerschacht und Pumpensumpf
Wenn von Maßnahmen im Keller gesprochen wird, unterscheidet man den Sickerschacht und den Pumpensumpf. Der Sickerschacht leitet das Wasser direkt in den Untergrund ab. Ob das sinnvoll und möglich ist, hängt auch von der Bodenbeschaffenheit ab. Diese sollte vorab geprüft werden.
Der Pumpensumpf ist ein Drainagesystem, mit dem das Wasser nach außen gepumpt wird. Weil der Einbau eines Pumpensumpfs in die Bodenplatte beziehungsweise in die Entwässerung des Gebäudes eingreift, sollte dies von einem Fachbetrieb vorgenommen werden. Zudem kann eine statische Prüfung und eine behördliche Genehmigung nötig sein.
Organisatorische und finanzielle Vorsorge
Dazu gehören Maßnahmen wie entsprechende Versicherungen und die Sicherung wichtiger Dokumente.
Achten Sie darauf, dass Sie neben der Wohngebäude- und Hausratversicherung auch eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Welche Leistungen konkret abgedeckt werden, hängt von den jeweiligen Konditionen ab.
Noch ein Tipp für wichtige Dokumente: Diese sollten mehrfach gesichert sein, optimalerweise auch in einer (in Europa gehosteten) Cloud. Dokumente in Papierform sollten in Kopie nochmals an einem separaten Ort abgelegt sein.
Nach einem Hochwasserschaden
Sollten Sie von einem Hochwasserschaden betroffen sein, melden Sie sich bei mir. Jetzt gilt es zunächst, Ihr Eigenheim wieder instand zu setzen.
Im nächsten Schritt sollten Sie vorbeugende Maßnahmen treffen. Denn leider kann Hochwasser immer wieder auftreten.
Kümmern Sie sich frühzeitig um den Hochwasserschutz und vereinbaren Sie einen Beratungstermin für Ihr Eigenheim im Harz und in Hannover. Sie erreichen mich unter: Telefon: 0174 7886785.
